Archiv nach Kategorie "Real Life"

Keepin Halloween Alive

Veröffentlicht in Real Life am November 4, 2009 von nuemsche

Well I’m coming for you this Halloween
It’s my favorite time of year and I’m stealing the scene
I terrify the kiddies when I’m walking down the street
I got snakes in my hair, I got spiders on my feet

Naja, ganz so sah ich dieses Jahr nicht aus. Auch wenn es natürlich super gepasst hätte, wenn ich als Alice Cooper gegangen wäre, weil der Meister des Shock Rock pünktlich zum 31. Oktober seine neue Single Keepin Hallowen Alive rausgebracht hat. „A Timeless Halloween Anthem“, wie sie groß beworben wird. (Zu Recht. Das Stück ist meilenweit besser als noch Along Came A Spider.)

Halloween 2008 (7)

Wayne, Alice Cooper war ich schon letztes Jahr, das konnte ich schlecht wiederholen. Also musste was Neues her.

Halloween (3)

Tadaa.

Die Idee hatte ich schon irgendwann im Sommer, als ich auf einmal Lust bekam, mir eine Phantommaske zu basteln. Zugegeben, die hier ist jetzt gekauft, weil’s einfach besser aussah. Ebenso wie der stylishe Mantel, den man hier leider gar nicht richtig bewundern kann. Später. Hemd und Hose hatte ich im Schrank, dazu noch schnell rasiert und neu frisiert, eine Rose ans Hemd und fertig war mein Kostüm. Mir gefällt’s.

Die restlichen Kostüme waren natürlich auch nicht schlecht… (Wobei mich der durchgeknallte Professor stark an einen Biologielehrer an unserer Schule erinnert. *hust*)

Halloween (21)

Neben mir von links aus sitzt noch das Opfer, das immer zuerst stirbt, und… M. war irgendeine Sorte Vampir. Glaube ich.

Tja. Letzts Jahr war ich zum ersten Mal beim traditionellen Halloween-Filmabend dabei und wurde dann – sehr zum Leidwesen Cerbs, der heuer an dem Tag seinen Geburtstag nachfeiern wollte – für dieses Jahr gleich wieder verpflichtet. Was ich mir auch auf keinen Fall entgehen lassen wollte, wo erlebt man schon einen so stilvoll dekorierten Halloween-Abend? (Außerdem hat Cerb seine Einladung erst eine Woche zuvor verschickt. Wer so spät kommt…)

Halloween (10)

(Die Totenkopfkerze hatte ich am Tag zuvor im MoviePark Bottrop gekauft. Für 1,50 €. Ich hab mich auf dem Nachhauseweg schon geärgert, dass ich nicht mehr mitgenommen habe. Hnng.)

Halloween (23)

Halloween (14)

Fette Spinnen zur Vorspeise, Kürbissuppe danach und später…

Halloween (26)

Es soll ein Augapfel sein, erkennt man nur nicht wirklich auf dem Foto. Aber das Gebiss aus Fruchteis, selbst gemacht. Im Halbdunkel sah es wirklich täuschend echt aus.

Trick or trick or treat, gimme something to eat
She put razors in my apples and they tasted so sweet
I won’t wear a mask when I answer the door
I ain’t got no reflection or a shadow no more

Halloween (12)

Halloween (6)

Halloween (27)

Und das ist unser Halloween-Maskottchen, Stupsi. Lasst euch bloß nicht von ihrem Namen täuschen, das Tier ist eine Bestie.

Und besitzt keine Augen mehr. Den Grund hab ich vergessen, aber sie brauch somit nicht mal eine Verkleidung zu Halloween. Auch wenn ich noch der Meinung bin, dass sie so eher aussieht, als ob sie ständig grinsen würde.

You can run, you can hide, but you invited me inside
Now I’m here and it’s clear, I’ll be feeding on your fear
You’ll be you squirming on the floor, that’s what Halloween is for
I just can’t stop, I’ll never stop, no, no
I just can’t stop, I’ll never stop, I want YOU!


Die Höhle des Löwen

Veröffentlicht in Real Life am September 22, 2009 von nuemsche

Während im Forum gerade Zimmerfotos rumgehen, nutze ich mal die Gelegenheit und entstaube meinen Blog hier und stell auch ein paar Bilder von meiner Kemenate rein.

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So tretet ein:

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Aus der Zimmertür heraus fotografiert.  Links befindet sich der Schreibtisch mit Jochen, meinem Chefsessel. Rechts vorne das Sofa, hinten in der Ecke das Bett.  Beides nicht zu sehen, nur damit ihr einen Überblick bekommt.

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So, die Tür ist zu. Der Schreibtisch und… Dinge. Nichts spannendes eigentlich. Erwähnenswert wäre vielleicht meine Neuerwerbung aus Italien, die halb hinter dem Lampion zu sehen ist.

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Chrchrchr. Von außen auf die Tür passte es leider leider nicht, wegen den Ornamenten. So hängt es jetzt halt über den Kleiderhaken.

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Ein Stück Schreibtisch. Mit meinen Lieblings-CDs. Der Desktop-Hintergrund dürfte einigen bekannt vorkommen, die Karte unten lil auch. Weiter geht es, wir drehen uns etwas nach rechts.

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Mein Fantasyregal (Tolkien und deutschsprachige Fantasy) mit einigen DVDs. Die Tasche im anderen Regal sieht nur nach Sport aus; das ist meine Notentasche für den Posaunenchor. Kleiner ging nicht, dann hätte ich entweder auf Literatur, Posaunen- oder Notenständer verzichten müssen.

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Einmal kurz auf die ganzen Tolkiensachen gezoomt…

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… und auf die Figuren, die gestern angekommen sind. Ich mag die Zinnfiguren vom Atlasverlag.

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Tee, gefällig? Oder lieber ein Räucherstäbchen aus meiner kleinen Kollektion?

Und wieder drehen wir uns nach rechts. Voilà, meine Liegestätte:

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Mit meinem neuen Bücherregal (für englischsprachige internationale Fantasy… Naja, meine Lieblingsbücher im Prinzip) und Krimskrams. Man beachte die Schwarzlichtröhre unter dem Regal. Morgens zum Aufstehen reicht es, wenn ich nicht das große Licht anmachen mag.

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Hübsch, nicht? Eine Replik des Dolches Karls V. und mein Rufhorn (links). Die getrocknete, rote Rose, die in dem Trinkhorn steckt, ist schon für Halloween. Für die Phantomkostümierung.

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Und ich hab mir damals wirklich nichts Böses dabei gedacht, als ich die Orgasmatron-Flagge über das Bett gehängt habe. Da war halt noch Platz.  Erst als Cerb mal zu Besuch war und sich prompt darüber amüsierte, ging mir ein Licht auf. Im Nachhinein finde ich, ist das nich der schlechteste Platz.

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Night Watch und Guards! Guards! fehlen, beide verliehen. Die Trinkgefäße haben meine Eltern noch selbst getöpfert, darum stehen die da. Weiter rechts…

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Mein Sofa. Da, wo ich die meiste Zeit mich aufhalte, wenn ich nicht gerade am Rechner bin.

Mir fällt gerade auf, dass ich meine ganzen Postkarten auch an die Schranktür hängen könnte. Wenn ich etwas Platz mache… Ich weiß, was ich morgen mache, wenn mir langweilig ist.

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Meine Geschichtsmagazine. Die Maske ist natürlich aus Venedig.

Das war’s.

Twinings vs. Teehaus Lippe

Veröffentlicht in Real Life am Mai 11, 2009 von nuemsche

JA!!

… schrie mich heute ein Ulli-Stein-Briefumschlag an, als ich den Briefkasten aufmachte. Jaha, ich hab es nämlich größenwahnsinnig wie ich bin gewagt, Naz in Sachen Schwarztee zu widersprechen und die Einzigartigkeit von Twinings zu leugnen.

… Gut, eigentlich nicht. Indirekt höchstens. Trotzdem hab ich zur Strafe einen gar großartigen Brief mit herzallerliebstem Mini-Doodle und Twinings-Teebeutel bekommen. Thihi. Darum folgt jetzt quasi eine Art Blog-Revival mit einer illustrierten Tee-Review. Without any kind of pressure, versteht sich. Hier also der ultimative Test: Twinings versus Teehaus Lippe. Vorweg: Das Teehaus hatte vor etwa zwei Monaten mal einen Stand auf einem verfrühten Ostermarkt in Bielefeld. Natürlich nur theoretisch, weil Bielefeld praktisch ja gar nicht existiert, ne? Auf jeden Fall hab ich mir eingebildet, dass dort auf diesem Markt zu meiner großen Freude – Ich wurde da eigentlich nur mitgeschleift – auch ein großer Stand mit Dutzenden von Schwarz-, Grün- und (Eeks!) Früchtetees vertreten war. Prompt hatte das Nümsche also eine Beschäftigungsmöglichkeit gefunden und schlürfte sich durch den Bestand an Kostproben, während der Rest der Sippe gestickte und gemalte Osterhasen bewunderte. Am Ende hab ich dann auch gleich eine Tüte „English Mint“ mitgenommen, Schwarztee mit Nana-Minze und Schokoraspeln. Sehr empfehlenswert. Kurzum: Mittlerweile hab ich da auch schon einmal bestellt und hab neben dem gewünschten Schwarztee auch gleich noch ein paar Probepäckchen bekommen. Shiny. Photobucket

Kommen wir nun zum Versuchsaufbau. Benötigt wurden: 1 Wasserkocher, 1 Tasse (Nichts gegen die am Wiehen. Ein bisschen Lokalpatriotismus darf sein. Die richtigen Teetassen waren in der Spülmaschine…), 1 Schuss Zitronensaft, 1 Beutel Twinings of London™, ein Konkurrenzprodukt zum Vergleichen (Ich hab das Teehaus Lippe ausgewählt, weil die nicht so schlecht waren. Außerdem hatte ich dadurch was zu erzählen.) und eine Stoppuhr.

Earl Grey (1)

Der Geruchstest hat leider herzlich wenig ergeben, weil ich momentan etwas erkältet bin. Mehr als das Bergamotte hab ich da deshalb nicht rausriechen können, zumal die Earl-Grey-Probe vom Teehaus Lippe zusammen mit einer Probe fruchtig-riechendem Gute-Laune-Grüntee ankam. Dass Twinings da etwas herber roch, ist klar. Vom Aussehen her sympathisiere ich ja mehr mit losem Tee. Kann man mehrmals aufbrühen mit einem Teekocher und sieht einfach viel stylischer aus. Ein Vergleich gefälligst?

Earl Grey (2)

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Earl Grey (3)

(Wobei Beutel in der Tat bequemer sind, das geb ich ja zu. Das ewige Saubermachen des Filters kann schon nerven. *seufz*)

Hilfe bekam ich von meinem Schatten meiner wertvollen Assistentin Rocky P., die leider etwas pressescheu ist und deshalb auch von der Fotodokumentation nichts hielt. Interessant war es trotzdem, was dat Nümsche da auf dem kleinen Tischchen zur allgemeinen Belustigung ihrer Majestät aufgebaut hat. Und das roch…! Ich weiß nicht, ob es am verlockenden Duft des Earls Greys oder doch eher an der magischen Anziehungskraft eines Tütchens auf Katzen lag, dass Rocky prompt den Kopf reinstecken musste.

Earl Grey (4)

Nun denn. Das Experiment beginnt. Auf der Packung steht, man solle den Tee 2-5 Minuten ziehen lassen. Nichts da mit „Brew for 3 to 5 minutes“.  Ich hab mich dann für den Mittelwert entschieden und den Beutel 3,5 Minuten im Wasser gelassen. Schon in der ersten Minute zeichnete sich eine deutliche Färbung ab, die sich nach 2 Minuten klar manifestiert hatte.

Earl Grey (5)

Earl Grey (6)

Die Macke da rechts kommt übrigens von vorletztem Samstag, als ich auf der Konfirmation meiner Cousine zu viel Schwarztee gesoffen hatte und dann mit zittrigen Händen Krocket spielen wollte. Dabei ist mir natürlich gleich das Handy aus der Hemdtasche und auf die Krocketkugel gefallen. Ungut.

Das fertige Produkt:

Earl Grey (7)

Hach. Wenn das nicht appetitlich aussieht…

Dann passierte die erste kleine Panne: Beim Ausdrücken des Beutels platze mir das Reservoir. Nichts da mit nochmal verwenden. Meh. Und wieder: Da lob ich mir losen Tee.

Earl Grey (8)

Nun stellte sich mir die große Frage: Milch? Zucker? Zitrone? Milch trink ich immer morgens zu meinem Schwarztee, zu langweilig also. Zucker? Das wär stillos, zumindest für so ein Experiment. Zitrone musste also her. Das Problem war nur: Wie viel? Ein Schuss oder doch lieber den Teelöffel voll? Frei nach dem Motto „Viel hilft viel“ hab ich mich einfach mal für letzteres entschieden.

Earl Grey (9)

Einmal umgerührt und dann -

Die große Überraschung, es schmeckte nach…

Earl Grey (10)

Zitrone!

Tja. Mehr aber auch eigentlich nicht. Bergamotte und Zitrone. Scheiß Schnupfen. Also musste doch ein Löffelchen Zucker her (Ich reih mich also auch ein in die Gruppe der Kulturbanausen ein. Tröst dich, Naz.) und siehe da…

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Ich schmeckte… Einen herben Geschmack, der den Gaumen liebkosend und ihn umgarnend im nächsten Moment frech aussaugt mit seiner burschikosen Säure. Oder ist das doch eher die Zitrone?  Blümerant, aber auf eine sehr erdige, ehrliche Art. Alte Holzkisten im Bauche englischer Kolonialwarenhändlerschiffe. Mehr noch… Der Geschmack wie von einer alten Eiche, die vom Sturm gepeitscht von sieben keltischen Druiden nackt umtanzt wird. Mei, was die Sonne in den letzten Tagen dieser Teeplanze noch alles mitgegeben hat… Ein sehr leckerer Tee, der korrekt ins Holz nagelt. Ich möcht nicht sagen, dass er sehr viel besser schmeckt als der aus dem Teehaus. Doch, eigentlich schon. Ich mag den anderen auch, er schmeckt nur vielleicht nicht so edel wie der Twinings. Anders, aber auch nicht schlecht. Trotzdem auf eine paradoxe Art und Weise keine Konkurrenz…

(Wer Anspielungen auf Walter Moers und Dr. Eckart von Hirschhausen findet, darf sie gerne behalten.)

In diesem Sinne: Cheers!

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Ach – Und vielen Dank für diesen großartigen Brief, Nazspatz. Du bist knuffig.
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Weihnachtliche Nachwehen

Veröffentlicht in Real Life, Rocky am März 15, 2009 von nuemsche

So, die Facharbeit ist Geschichte (Eigentlich Englisch, aber egal…), der Wettbewerb der Koerberstiftung ebenso (Hier stimmt das sogar), folglich kann ich mal wieder bloggen. Die Facharbeit wird zu einem späteren Zeitpunkt online gestellt, jetzt kommen erstmal ein paar Impressionen aus meinem ach so bewegten Leben. 60% Prozent der Bilder  handeln sowieso von Rocky, das dürfte eigentlich alles sagen.

Sieht sie nicht wunderbar flauschig aus? Sooo knuffig. Dort liegt sie gerne im Winter, wenn die Heizung an ist, dann kommt nämlich die ganze warme Luft aus diesem Spalt an ihr vorbei. Photobucket

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War was? (Man sieht die Pupille in ihrem kranken Auge, thihi. )

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Rocky am Weihnachtsabend…

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… in freudiger Erwartung auf das Weihnachtsessen.

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*hicks*

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Sabotage!

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Kuckuck! Darf ich vorstellen: Das sind Leo und Leona, unsere beiden Leopardengeckos. Die Viecher kann man im Gegensatz zum Frettchenw enigstens in aller Ruhe fotografieren, ohne dass man Angst haben muss, dass die Bilder nachher alle verwackelt sind. Die beiden haben übrigens keinen Schwanz mehr, nachdem sie direkt in der ersten Nacht fast von usneren Katzen aufgefressen worden wären. Rosine hatte die Vitrine, wo sie bis zum Bau ihres Terrariums untergebracht worden waren, geöffnet und somit die Jagd eröffnet. Wir haben sie dann am nächsten Tag unterm Sofa wiedergefunden, schwanzlos und angeblich total verstört. Naja.

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Chrm. Mein verkrüppelter Kopp. Damit war ich die ersten Tage in den Ferien beschäftigt, wir sollten für Kunst nämlich eine Büste von uns selbst entwerfen. Ähem. Ich weiß nicht, ob ich es als  Lob auffassen soll, dass einige sogar meinte, es würde eine gewisse Ähnlichkeit bestehen. Dafür ist die Nase doch etwas lang geworden und die Stirn haut ab.

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Nein, mir war nicht langweilig auf der Familienfeier nach Weihnachten. Mir doch nicht. Immerhin weiß ich jetzt, dass man mit dem Kerzenmodus hübsche Bilder machen kann.

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Thihi. Weihnachtspost.

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Das war neulich nach der Schule, als ich totmüde aufs Sofa gefallen bin. Das wusste Rocky natürlich sofort wieder schamlos auszunutzen.

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Beantwortet das deine Frage, wie lang mein Zopf sei, Naz?

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„Guck mal, mein Mensch.“ (Das Foto hat meine Schwester gemacht, darum ist leider der Vorblitz nicht eingestellt gewesen. Mit offenen Augen wäre das Foto noch schöner…)

Und zum Abschluss: Happy Aua Band 3

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Es darf gezuckt werden. Das Plakat hing bei uns am Busbahnhof vor der Schule, darum auch nur mit dem Handy abfotografiert. Immerhin hat das das Nachbargymnasium verbrochen und nicht wir. Obwohl ich das einigen Spezialisten hier auch zutrauen würde. Wir haben ja schon gerätselt, ob es nicht vielleicht doch Absicht ist. Das ist einfach zu… Argh!

Frettchenalarm

Veröffentlicht in Real Life am Januar 18, 2009 von nuemsche

Wie heißt es noch so schön: Was lange währt, wird endlich gut. Hier also die versprochenen Frettchen-Bilder, damit Naz nicht irgendwann auf die Idee kommt, mir eine Briefbombe oder etwas in der Art zu schicken.

Also. Irgendwann Mitte Dezember nämlich kam eine Bekannte auf uns zu und fragte, ob wir nicht wieder ihre Tiere füttern könnten, wenn sie demnächst für eine Woche weg wäre. Sie selber ist Tierärztin und hat daher auch einen halben Zoo zu Hause. Angefangen von zwei Windhunden, zwei Katzen, mehreren Käfigen an Mäusen bis zu Geckos, Schlangen, diversen Fröschen und… einem Frettchen. Eigentlich wollte sie das Frettchen überhaupt nicht haben, aber bevor es ins Tierheim kommt… Der Nachteil bei den Tieren ist nämlich, dass sie sehr seltsam riechen und natürlich an allem, was nicht stille hält, knabbern. Stinken kann man bei Fretti eigentlich nicht sagen, sie riecht halt irgendwie süßlich und nach Raubtier. Oder so. Auf jeden Fall hat die gesamte Wohnung schon ihren Geruch angenommen.

Naja, Fretti wollte natürlich auch täglich gefüttert und – vor allem – bespaßt werden. Letzteres wurde mir angeboten, weil unsere Bekannte schon gehört hatte, dass ich Frettchen liebe. Thii. (Wenn sie nur nicht alles anknabbern würden. Das ist bei meinem Kabelsalat unter’m Schreibtisch natürlich ein Problem. Ansonsten hätte ich zu gerne selber eins von den Tieren… Photobucket)

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Das ist sie. Auf einem der wenigen scharfen Fotos. Digitalkameras sind doch ein Segen, zumindest wenn es um das Fotografieren von Frettchen geht. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Bilder ich wieder löschen durfte, weil man nur noch ein Hinterteil oder gar nichts sah. Oder nur ein sehr verschwommenes Frettchen. Das Vieh ist nämlich verdammt schnell. Meistens sah das dann so aus:

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Da hatte ich darauf spekuliert, dass sie aus ihrer Laufröhre gelaufen kommt. Was macht sie? Bremst plötzlich am Eingang abrupt ab.

Beim nächsten Mal war ich dann extra etwas näher rangegangen in der Hoffnung, dass sie wieder irritiert stehen bleibt, wenn sie mich sieht. Natürlich nicht. Prompt war das Bild überbelichtet.

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Dementsprechend hab ich mich dann irgendwann darauf beschränkt, sie nur zu fotografieren, wenn sie mal eben Pause macht.

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Es gibt ein scharfes Bild, wo sie gerade läuft, dieses hier:

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Ihre Lieblingsbeschäftigung allerdings war es immer noch, mit uns zu käbbeln und dann auf dem Rücken durch den Flur geschlittert zu werden. Das liebte sie richtig. Am Ende des Flures angekommen, sprang sie dann immer auf und hoppelte direkt wieder zurück, um noch mal eingefangen und überwältigt zu werden.

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Natürlich musste erstmal alles ausführlich inspiziert werden, was von den Menschen mitgebracht worden war. Hier die Kameratasche.

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Ganz besonders toll fand sie meine Schuhe. Beziehungsweise die Schafsledersohlen.

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Auch Fremde wurden erstmal misstrauisch begutachtet, …

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… wobei man am liebsten doch noch beim Nümsche blieb. Den konnte man wenigstens vernünftig kneifen, ohne dass er anfing zu quietschen und zu zappeln.

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Ein weiteres tolles Spielzeug war der Wassernapf. Da kann man super gegenrennen und ihn umkippen, drüberspringen und dabei stolpern… Alles ganz  wunderbar geeignet, die Wohnung einzusauen. Nur wenn der Boden dann so glitschig nass war, das mochte man überhaupt nicht. Dann wurde ja schließlich der Bauch nass. ²

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Was aber noch lange nicht heißt, dass jeder so einfach ihrere Sauerei wieder wegmachen darf.

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Da geht es hin, das Wasser…

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You cannot pass!

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De fele et flore.

Veröffentlicht in Real Life am September 5, 2008 von nuemsche

So, hier kommen jetzt in einer Gewaltaktion die letzten Bilder aus Iserlohn. Fangen wir mal mit Alex’ Katzen an. Inzwischen sind es ja nur noch 9 Stück. Maya, Willi, Rosso, Benni, Crazy, Mausi, Bunti, Nora, Lina. Moony und, äh… Ihr Name fällt mir gerade nicht ein… sind bei der ganzen Konkurrenz lieber zum Nachbarn gezogen.

Das hier ist Maya, Alex’ Älteste…

Bei Maya muss man immer etwas aufpassen. Sie sieht nur aus wie Rosine, ist aber ziemlich verschmust und launisch. Eine wahrlich großartige Kombi. Photobucket

Und sie sabbert, wenn man sie streichelt; solange, bis sie irgendwannn keinen Bock mehr hat und ihre Krallen in deiner Hand versenkt…

Das ist Willy, der älteste Kater im Haus. Eigentlich mag ich ihn ja nicht sonderlich, weil er alle anderen Katzen terrorisiert, aber diese Nase! Fotogen ist er auf alle Fälle.

Mausi, die Pissnelke. Der Name kommt übrigens nicht von Alex, sondern vom Vorgänger. Der Großteil der Katzen stammt nämlich aus irgendwelchen verkorksten Haushalten und haben dann in Iserlohn Asyl gefunden.

Crazy beispielsweise…

Crazy ist cool. Crazy ist abolut insane. Ich kenn keine andere Katze, mit der man sich wirklich unterhalten kann. Sie kommt zur dir, beschwert sich, du antwortest irgendwas und sie nimmt das sofort als Anlass, erstmal ausführlich zu berichten, was sie gerade ärgert, wie doof doch alle sind und überhaupt. Und wehe du antwortest oder gibst Widerworte. Crazy muss das letzte Wort haben. Und Crazy erwartet, dass man sitzen bleibt, wenn sie sich auf deinen Schoß geruht, um gestreichelt zu werden. Dummerweise ist sie genauso launisch wie Maya. Aber toll. Crazy könnte Rocky glatt noch Konkurrenz machen, ich bin jedes Mal versucht, sie heimlich in den Koffer zu stecken.

Nora ist unheimlich hübsch. Hübsch und scheu, warum auch immer. Sie kommt zusammen mit ihrer Schwester ebenfalls aus einer anderen Familie…

Ginny noch mal, in einer typischen Pose. Wie gesagt, man halte ihm ein Stöckchen für die Nase und er ist wie hypnotisiert. Dann klappt wahrscheinlich irgendwo in seinem Gehirn ein Schalter um und alles, was zählt, ist nur noch: Stöckchen!

Die Arme gehört nicht mehr zu Alex’ Katzen. Da waren wir bei meinem Onkel zu Besuch und der erählte, sie gehöre zwar dem Nachbarn, aber der würde sich als Bauer nicht um noch eine weitere Katze kümmern wollen. Also wird sie von meinem Onkel notgedrungen mitdurchgefüttert. Zusammen mit seinen anderen Katzen. Manchmal glaub ich, dieser Katzenfanatismus liegt in der Familie. Die meisten haben mindestens zwei Katzen.

Wenn Katzenfanatiker ihren Garten gestalten…

Man sollte vielleicht dazusagen, dass mein Onkel und meine Tante beide töpfern, auch beruflich. Dementsprechend sieht der Garten aus. (Und das Haus. Das Haus ist richtig schön auf alt getrimmt. Am schönsten finde ich noch die Küche, mit den ganzen Kräutern, die von der Decke hängen, und dem Kamin… *herzchen*

An dem Abend gab es dann auch stilechten Kartoffelsalat mit Kapuzinerkresse. )

Thihi. Der Bergische Löwe.

Noch ein paar Impressionen aus dem Garten selber…

Ich fand die Farben so schön. Auch wenn die Beleuchtung etwas ungewöhnlich ist.

Rosen!

Wieder ein Insekt-mit-Blume-Bild. Davon hab ich einige gemacht in den Ferien.

Die nächsten Bilder sind jetzt wieder von einem Spaziergang.

Chrm. An der Stelle waren Alex und Oda etwas genervt, glaube ich. Da hatte ich auf der obigen Wiese einen kleinen Ameisenhügel entdeckt, der direkt an eine große Diestel angelehnt war. Und auf der ganzen Pflanze saßen lauter Blattläuse. Man konnte richtig beobachten, wie die Ameisen sie abklapperten. So ein Motiv hat man halt nicht alle Tage.

Darf ich vorstellen: Das…

… ist Tillmann. Begeht bloß nicht den Fehler und lasst euch von seiner Größe täuschen. Tillmann ist nämlich eine Bestie. Naja, er wäre es zumindest gerne. Doof nur, wenn sich das Hinterteil stattdessen bei jedem Fremdling so freuen muss. Wie soll man denn bedrohlich wirken, wenn der Schwanz die ganze Zeit wedelt? …

Den Kleinen hatten wir vorher bei dem Spaziergang mit Ginny getroffen. Der arme Tillmann wollte ihm eigentlich nur den Stock abnehmen, allerdings hat Ginny ihn leider etwas übersehen – quasi. ‘Übergerannt’ trifft es auch ganz gut. Tja. Tillman war schon irgendwie putzig.

Sonnenblumen! Hach. Es gibt kaum schönere Blüten. Da waren wir auf einem Mittelaltermarkt, wie man an dem Zelt im Hintergrund vielleicht erkennen kann. Jedenfalls gab es dort ein ganzes Feld voller Sonnenblumen. Und Bienen. Die ganze Luft war voll, der halbe Bienenstock muss anwesend gewesen sein. Zum Glück hatte ich ja die Kamera dabei.

Man beachte die Biene, die von links im Anflug ist.

(Eventuell muss man einmal auf das Bild klicken, damit es größer wird. Ich bin ja zu faul zum Skalieren…)

Plöp!

Oh, da hatte ich einen neuen Freund gefunden. Das Tier saß plötzlich auf meiner Hand, ich weiß nicht für wie lange. Und es wollte partout nicht mehr weg. Alex hat schon Theorien aufgestellt, dass es ja vielleicht weiblich …

Tjoa. Das war’s dann erstmal. Nachdem alle Welt ihre Urlaubsbilder zur Schau stellt, wollte ich doch auch mal ein paar Blumen Bilder veröffentlichen. Das müssten auf jeden Fall die wichtigsten gewesen sein. Wie man sieht gehören Blumen noch zu meinen Lieblingsmotiven. Die halten immerhin schön still.

In dem Sinne…

(Da ging ein Weltbild in die Brüche… Rocken ist tödlich… Photobucket )

… and back again.

Veröffentlicht in Real Life am August 24, 2008 von nuemsche

Nächster Spaziergang. Diesmal auf dem Dulo in Iserlohn, einem alten Truppenübungsgelände. (Ich fang mal bewusst einen neuen Artikel an, damit mein Blog mal mehr Besucher bekommt. Außerdem kommen so die Überschriften viel besser zur Geltung. )

Da ist er wieder. Gollum Stinker. Wie man sieht kommt er gerade total verwanzt von einer wichtigen Mission wieder und hat das Stöckchen, äh… nicht gefunden.

Der Gesichtsausdruck!

Das entschuldigt auch die leichte Unschärfe. Schade, dass nicht die Sonne schien, das hätte mit den Wassertropfen sicher noch besser ausgesehen.

Können solche Augen lügen?

Eines der vielen Wildblume-mit-Insekt-Bildern, die ich in den Sommerferien gemacht habe.

Chrm. Das war das Foto, wo ich mich beim Hochkommen so erschrocken habe. Während ich mich auf die Kamera konzentriert habe, hatte sich nämlich so ein Mondkalb von einer Dogge hinter mich gestellt und mir quasi beim Fotografieren über die schulter geschaut. Der Dulo ist ja das Ziel für alle Hundebesitzer, weil er nah an der Stadt liegt und man dort dennoch super spazieren gehen kann. Auf jeden Fall guckte ich dem Vieh, als ich aufstehen wollte und mich schon halb umgedreht hatte, direkt ins Gesicht. Kuckuck.

Der Hund war aber auch selten hässlich. Doggen, finde ich, sind ja allgemein schon keine Schönheiten, aber diese…  Immerhin war sie einigermaßen schüchtern. Ich weiß nicht, wer sich beim Herumdrehen mehr erschrocken hat…

Ahhh. Ja. Das war oberhalb von Letmathe, als wir uns das Feuerwerk angucken wollten. An dem Tag war es so richtig schön eklig und als wir dann den Burgberg hochgingen, um einen besseren Blick ins Tal zu haben, sah man auf der anderen Seite richtig schön die Dunstglocke. In der Realität sah das natürlich alles viel besser aus.

Chrm. Hübsch, nicht wahr? Besonders, wenn man sich das Foto mal in etwas größer anschaut. Blöd nur, dass die einzige Aufnahme vom Burgberg ist. Eigentlich sollte das nur eine Testaufnahme sein, um zu gucken, ob das Stativ hält und das Bild nicht verwackelt. Dummerweise waren nach dem ersten Foto prompt die Batterien leer und die Akkus funktionierten allesamt nicht mehr. Das war ein Spaß.

Hier noch der Beweis, dass wir an dem Tag auch schön nass geworden sind. Brille hatte ich schon vorsorglich abgenommen, das war nämlich im sog. Höllentaxi. Ich möchte betonen, dass ich nur als Begleitung mitgegangen bin.

There…

Veröffentlicht in Real Life am August 23, 2008 von nuemsche

Wochenende!

Endlich. Seit die Schule angefangen hat, konnte ich nicht mehr richtig ausschlafen. Letztes Wochenende war schließlich Stemweder, da konnte ich als ehrenamtlicher Helfer ja nicht zu lange schlafen. Abgesehen davon,  dass es sich um ein Open Air Festival handelt, ne? Dass es heute auch schon wieder 23:00 Uhr ist und ich wahrscheinlich wieder die Gelegenheit verpasse, früh ins Bett zu kommen, ignoriere ich mal geflissentlich.

Stattdessen habe ich beschlossen, kann ich auch noch ein paar Fotos aus Iserlohn hochladen. Is’ ja nicht so, dass ich nicht noch ein paar hätte für einen schönen Picspameintrag. Zum Beispiel die Fotos aus dem Hönnetal.

Die Backsteinmauer gehört noch zur Bahnlinie, die etwas oberhalb liegt, aber selten genutzt wird. Der Pfad läuft daneben her, immer an dem Bach links entlang…

Hübsche Gegend, das Hönnetal.

Einziger Nachteil ist die Straße, die parallel in einigen Metern Entfernung vom Bach entlangführt. Die nervte etwas. Man hat zwar kaum etwas gesehen, weil alles bedeckt war, aber man hörte sie umso deutlicher.

Das Flussbett da stammt von einem kleinen Staudamm. Auf dem Hinweg konnte man da noch trockenen Fußes drüber. Später, als wir auf dem Rückweg wieder daran vorbeikamen, war wohl irgendwo weiter oben nach dem vielen Regen eine Schleuse geöffnet worden. Da wurde es etwas… feucht um die Knöchel. Vor allem weil ich Intelligenzbolzen als einziger normale Schuhe anhatte.

Der Hund da ist Guiness, auch Ginny oder Stinker genannt. Ein Border Collie, den Alex von einer Züchterin übernommen hat, weil er Angst vor Schafen hatte.

Dafür reicht es, wenn man ihm ein Stöckchen vor die Nase hält und er ist wie hypnotisiert, im wahrsten Sinne des Wortes. In dem Fall ist es auch ganz egal, ob neben ihm eine läufige Hündin oder ein großer Rüde steht, vor dem er im Normalfall sofort Schiss bekommen würde… Wenn es besonders warm ist draußen muss man schonmal etwas aufpassen, dass er sich nicht überanstrengt. Er kriegt es nämlich nicht mit, wenn sein Kreislauf schlapp macht.

Das ist wenigstens noch ein Hund. Nicht so eine kleine Fußhupe wie Krümel.

Thihi. Da kamen wir gerade aus einer der vielen Höhlen. Das war nämlich der eigentliche Grund, dass Alex unserem Schwesterherz – *hust* – die schöne karstreiche Landschaft im Märkischen Kreis zeigen wollte.

Der Typ links, der so einfältig geblendet guckt, ist wieder Franky, während ich stark damit beschäftigt bin, alles zu dokumentieren. Die silbern und golden glitzernden Punkte, die man hier auf dem Foto nicht ganz so schön erkennen kann, sind Wassertropfen, in denen sich Bakterienkolonien angesiedelt haben, die für die Färbung verantwortlich sind, laut Alex, unserem Höhlenspezialisten.

Die Höhle da ging ja noch von der Größe her, schließlich hatte ich mir vorher nur ‘ne alte Hose angezogen. Die Balver Höhle besitzt einen der größten Höhleneingänge weltweit, ich glaube sogar den größten hier in Europa. Ansonsten hätten wir Oda da auch nicht reinbekommen. Im Gegensatz zu den anderen Höhlen, in denen ich schon mit Alex war, wo man nur auf dem Bauch robbend reingekrochen kam und in denen man zwangsweise dreckig wurde.

So beispielsweise. Das war nach der Fototour in der Hüttenbläser Schachthöhle. Da hatte ich meine Kamera allerdings nicht mit…

Ich finde, Schnecken sind sehr dankbare Motive.

Apokalypse Now!

Veröffentlicht in Real Life am August 8, 2008 von nuemsche

… Das Nümsche wird nämlich auf die große weite Welt losgelassen. *hust*

Soll heißen: Ich werde mich wohl demnächst mal bei einer Fahrschule anmelden, damit ich aus diesem Kaff hier rauskomme. Und weil das ja hierzulande nicht gerade billig ist, hat mein Bruder beschlossen, schon mal ein wenig mit mir zu üben. Zumindest was das Anfahren angeht, das wäre schließlich der schwierigste Part, weil das jeder für sich selbst herausfinden müsste.

Das hab ich auch teilweise, sofern ich nicht schon wieder alles vergessen habe. Praktischerweise besitzt der Höhlenverein, in dem Alex ist, nämlich einen etwas abgeschirmten Parkplatz mit Schranke, den wir dann zu Übungszwecken missbrauchen durften. 3 Fahrstunden, jede etwa 1 Stunde lang… Die erste war erwartungsgemäß für Zuschauer etwas langweilig. Danach konnte ich hervorragend den Motor starten, nur das Anfahren klappte nicht so ganz. Die paar Male, bei denen ich das Auto nicht abgewürgt habe, zählen jetzt mal nicht. Mag auch lange Zeit daran gelegen haben, dass ich ohne es zu merken im dritten Gang war. Dann kann das auch nichts werden.

Das zweite Mal verlief dann schon besser. Videozusammenschnitt siehe unten. Vorwärtsfahren war zwar immer noch etwas heikel, aber Rückwärtsfahren klappte schon in schätzungsweise 80% der Fälle. Beim dritten Mal hatten wir die Kamera gar nicht erst mitgenommen, weil wir beide der Meinung waren, dass wir bereits genug Beweismaterial hätten. Außerdem fand ich es etwas irritierend, ständig unter Beobachtung zu stehen. Alex hat nämlich schonungslos alles aufgenommen. Die langweiligen Szenen könne man ja rausschneiden. Jaja. Dabei klappe es beim dritten Mal immer noch am besten, da hab ich dann kaum noch den Motor abgewürgt oder bin mit qietschenden Reifen losgefahren. Mag daran gelegen haben, dass Alex bis dato mal verstärkt darauf geachtet hatte, wie er so anfährt, und mir dann den Tipp gegeben hat, die Kupplung länger schleifen zu lassen. Außerdem haben wir uns auf eine Definition von „beim Anfahren mehr Gas geben“ geeinigt. Ich war da immer etwas vorsichtig. Was hätte das auch für einen Eindruck gemacht, wenn ich direkt in einer meiner ersten Fahrstunden vor ‘nen Baum gefahren wäre.

Den größten Anteil an verpatzten Szenen habe ich natürlich rausgeschnitten. Das wäre ein wenig langweilig geworden…

Siehst du, Lefa, große Autos sind gar nicht so tragisch. Nicht wenn man auch viiiel Platz zur Verfügung hat. Und mit solchen großen Brüdern, Naz, kommt man doch wohl schnell klar. Ganz gleich, dass ich sowieso die meiste Zeit im Jahr nichts von ihm höre.

23. Juli – Klettergarten Vosswinkel

Veröffentlicht in Real Life am Juli 29, 2008 von nuemsche

Das nächste große Ereignis nach der Loveparade in Dortmund war, laut Kamera, der Klettergarten in Vosswinkel. Dort gibt es einen Wildwald, in dem man übrigens wunderbar fotografieren kann. Mittendrin liegt der besagte Klettergarten. Ich war jetzt schon zweimal im Wildwald selber und einmal im Klettergarten, ich find den Wald dort toll. Die Pfade, die teilweise mitten durchs Dickicht führen, sind richtig schön.

Zuvor war ich immer nur mit Alex alleine dort, dieses Mal war auch Franky und mein liebes (*hust*) Schwesterherz, Oda genannt, dabei:

Bevor jemand fragt: Der Name kommt aus dem Altnordischen. Mehr weiß ich auch nicht.

Der Klettergarten dort besteht aus 5 Parcours, die direkt in die Baumwipfel gebaut wurden. Du kletterst also von Baum zu Baum über Seile, Baumstümpfe etc. oder fährst mit Seilbahnen von einer Plattform zur nächsten. Nachdem du Helm und Eierkneifer das Sicherheitsgeschirr angelegt hast, geht es zuerst auf die grüne Einführungsstrecke, wo man in einer kleinen Gruppe gezeigt bekommt, wie man sich zu verhalten hat. (Das mit der Sicherheitskleidung geht eigentlich – Vorausgesetzt man zieht sich eine Hose an, die etwas lockerer ist. Röcke sind logischerweise auch nicht zu empfehlen. Was sich in den Taschen befindet, muss man eh abgeben) Nie mit nur einem Karabiner sichern, sondern mit beiden und gegeneinander versetzt, immer in Kontakt mit dem Vorder- oder Hintermann bleiben… Sowas eben. Zumindest das mit dem Kontakt haben wir uns nach einer gewissen Zeit gespart. Ich turn da schließlich in 12 Meter Höhe herum, da bin ich schon selbst daran interessiert, dass ich richtig hänge. Von daher fand ich es etwas überflüssig, meinen Vordermann, der meistens schon eine Plattform weiter ist, zu fragen, ob ich den ersten Karabiner lösen darf.

Auf der Übersicht hier ist unter anderem der gelbe Parcours für die Kleinen zu sehen. Da hat Oda sich die meiste Zeit über aufgehalten, weil sie nur bis 1,75m greifen konnte und daher nicht auf die anderen Parcours durfte.  Gelb war somit ziemlich einfach und blieb die ganze Zeit unter 5m Höhe. Das einzig Fiese war eigentlich die Wippe, wenn man sie vorher nicht kannte. Franky, der vorging und ohnehin schon mehr Höhenangst als ich hatte, hat sich auch dementsprechend erschrocken, als das scheinabr stabile Brett unter seinen Füßen auf einmal nachgab.

Das ist natürlich nicht Frank. Als nächstes stand dann der blaue Parcours auf dem Plan. Blau ist zwar noch mit 5 – 9m noch nicht so hoch, wofür ich auch dankbar war, aber etwas verzwickter. Verzwickter als der rote Parcours, der danach in 8 – 12m Höhe kam. Bei Blau gibt es nämlich Stationen, bei denen Gleichgewicht gefragt ist, wie dem Hängenden X beispielsweise. Das sind zwei Seile, die so aufgehangen wurden, dass sie sich in der Mitte treffen und auf die Weise ein X bilden; du musstest also mittendrin umsteigen. Das war nicht ganz so angenehm, wenn man da unüberlegt ranging. Ich kannte die Strecke ja schon vom letzten Mal, deshalb hatte ich den Trick bereits raus. Rot dagegen spielte mehr mit der großen Höhe, das war nicht ganz so anspruchsvoll. Beispielsweise gab es an der höchsten Stelle eine Station, bei der du nur den Fuß in eine Schlaufe stellen solltest, um dann stehend wie mit einer Seilbahn zur nächsten Plattform zu fahren. Bei den richtigen Seilbahnen kannst du dich immerhin zurücklehnen und fühlst das sichere Geschirr, das dich hält. Das einzige Mal, wo ich bei Rot fast runtergefallen wäre, war beim Skateboard. Meinem Vordermann hatte ich liebenswürdigerweise noch geholfen; dafür hatte ich keinen mehr, der mir das blöde Teil festhält, bis ich sicher stehe. Das Ding neigte nämlich dazu, vorzeitig abzufahren und war allgemein etwas unhandlich… Das Ende war zwar nicht schwierig, kostete aber etwas Überwindung. Dort galt es nämlich einfach von der Plattform zu springen. Gut, man war durch so einen Seilzug gesichert, der einen theoretisch sanft auf den Boden bringen sollte. Trotzdem war das ein blödes Gefühl, einfach von der Plattform zu springen. Meine Kamera war natürlich im Rucksack unten am Boden, sonst hätte ich auch insgesamt mehr Fotos von den Strecken. So hatte ich nur am Ende kurz Zeit… Auf den beiden waren Franky und ich übrigens allein, weil Alex lieber auf unsere Schwester aufgepasst hat.

Meine Wenigkeit in Kankras Netz. Auf dem blauen Parcours.

Und einige Unbekannte, bzw. Franky auf dem roten Parcours…

Es gab auch noch einen violetten Parcours in 16m Höhe, der ganz neu dazugekommen ist. Den kannte ich noch nicht, hatte aber auch keine Gelegenheit, ihn mal zu probieren. Nach Grün, Gelb, Blau und Rot war nämlich die Zeit um, was sicher mit dem Stau auf dem blauen Parcours zusammenhing. Wenn man solch extreme Höhenangst hat wie die vor uns… Naja, ich sag besser nichts.

Violett war auf jeden Fall trotz, oder eher gerade wegen, der großen Höhe noch einfacher als Rot, hab ich mir sagen lassen. Nur eine Stelle war wirklich eklig, mit freihängenden Baumstämmen. Da konnte man leicht mal eben Spagat üben.

Das Highlight war eine herrlich lange Seilbahn, die ich auch gerne ausprobiert hätte. Die Seilbahnen waren toll. Reinlegen und sicher zu Boden gleiten… Bei der Seilbahn hier musste man nur aufpassen, dass man genug Schwung hatte, sonst ist man auf dem letzten Drittel plötzlich verhungert.

Das Foto hier, ebenso wie die von uns auf den anderen Strecken, sind übrigens von Alex. Der hatte nämlich Gelegenheit, Violett mal auszuprobieren, nachdem Oda in Begleitung von einer Aufsicht zum xten Male Gelb geklettert ist. Die nächsten beiden stammen wieder von mir, als ich von unten auf Alex herangezoomt habe.

Das Letzte gefällt mir vom Licht her besonders. Um 20.00 Uhr schloss der Klettergarten leider, wir waren bereits die letzten, die nachdrücklich herausbugsiert wurden… Auf unserem Weg zurück durch den Wildpark kamen wir unter anderen noch an einem Spielplatz vorbei…

Wir haben sie dann ein paar Meter weiter wieder aufgegabelt.

Oh, erwähnte ich bereits, dass man im Wald dort wunderbar Fotos schießen kann? Hier kommen die ersten Blumenbilder, Pflanzen halten wenigstens still.

Hach. Für die Nachtjäger kamen wir leider zu spät. oder zu früh, wie man’s nimmt.

Nach der Fütterung lagen sie nämlich größtenteils faul in ihren Bauten, so wie die Füchse. Die Uhus waren draußen, allerdings zu weit weg, da hab ich keine scharfe Aufnahme in dem Dämmerlicht hinbekommen. Ein Dachs war draußen und die Waschbären sind extra noch mal herausgekommen…

Buh! (Man beachte vor allem die rotglühenden Augen, wenn man das Foto mal vergrößert.)

Vosswinkel ist übrigens nur 25km von Dortmund entfernt. Naz? Wär das nicht was für dich?