Archiv für Januar, 2009

Frettchenalarm

Veröffentlicht in Real Life am Januar 18, 2009 von nuemsche

Wie heißt es noch so schön: Was lange währt, wird endlich gut. Hier also die versprochenen Frettchen-Bilder, damit Naz nicht irgendwann auf die Idee kommt, mir eine Briefbombe oder etwas in der Art zu schicken.

Also. Irgendwann Mitte Dezember nämlich kam eine Bekannte auf uns zu und fragte, ob wir nicht wieder ihre Tiere füttern könnten, wenn sie demnächst für eine Woche weg wäre. Sie selber ist Tierärztin und hat daher auch einen halben Zoo zu Hause. Angefangen von zwei Windhunden, zwei Katzen, mehreren Käfigen an Mäusen bis zu Geckos, Schlangen, diversen Fröschen und… einem Frettchen. Eigentlich wollte sie das Frettchen überhaupt nicht haben, aber bevor es ins Tierheim kommt… Der Nachteil bei den Tieren ist nämlich, dass sie sehr seltsam riechen und natürlich an allem, was nicht stille hält, knabbern. Stinken kann man bei Fretti eigentlich nicht sagen, sie riecht halt irgendwie süßlich und nach Raubtier. Oder so. Auf jeden Fall hat die gesamte Wohnung schon ihren Geruch angenommen.

Naja, Fretti wollte natürlich auch täglich gefüttert und – vor allem – bespaßt werden. Letzteres wurde mir angeboten, weil unsere Bekannte schon gehört hatte, dass ich Frettchen liebe. Thii. (Wenn sie nur nicht alles anknabbern würden. Das ist bei meinem Kabelsalat unter’m Schreibtisch natürlich ein Problem. Ansonsten hätte ich zu gerne selber eins von den Tieren… Photobucket)

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Das ist sie. Auf einem der wenigen scharfen Fotos. Digitalkameras sind doch ein Segen, zumindest wenn es um das Fotografieren von Frettchen geht. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Bilder ich wieder löschen durfte, weil man nur noch ein Hinterteil oder gar nichts sah. Oder nur ein sehr verschwommenes Frettchen. Das Vieh ist nämlich verdammt schnell. Meistens sah das dann so aus:

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Da hatte ich darauf spekuliert, dass sie aus ihrer Laufröhre gelaufen kommt. Was macht sie? Bremst plötzlich am Eingang abrupt ab.

Beim nächsten Mal war ich dann extra etwas näher rangegangen in der Hoffnung, dass sie wieder irritiert stehen bleibt, wenn sie mich sieht. Natürlich nicht. Prompt war das Bild überbelichtet.

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Dementsprechend hab ich mich dann irgendwann darauf beschränkt, sie nur zu fotografieren, wenn sie mal eben Pause macht.

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Es gibt ein scharfes Bild, wo sie gerade läuft, dieses hier:

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Ihre Lieblingsbeschäftigung allerdings war es immer noch, mit uns zu käbbeln und dann auf dem Rücken durch den Flur geschlittert zu werden. Das liebte sie richtig. Am Ende des Flures angekommen, sprang sie dann immer auf und hoppelte direkt wieder zurück, um noch mal eingefangen und überwältigt zu werden.

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Natürlich musste erstmal alles ausführlich inspiziert werden, was von den Menschen mitgebracht worden war. Hier die Kameratasche.

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Ganz besonders toll fand sie meine Schuhe. Beziehungsweise die Schafsledersohlen.

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Auch Fremde wurden erstmal misstrauisch begutachtet, …

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… wobei man am liebsten doch noch beim Nümsche blieb. Den konnte man wenigstens vernünftig kneifen, ohne dass er anfing zu quietschen und zu zappeln.

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Ein weiteres tolles Spielzeug war der Wassernapf. Da kann man super gegenrennen und ihn umkippen, drüberspringen und dabei stolpern… Alles ganz  wunderbar geeignet, die Wohnung einzusauen. Nur wenn der Boden dann so glitschig nass war, das mochte man überhaupt nicht. Dann wurde ja schließlich der Bauch nass. ²

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Was aber noch lange nicht heißt, dass jeder so einfach ihrere Sauerei wieder wegmachen darf.

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Da geht es hin, das Wasser…

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You cannot pass!

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