Archiv für August, 2008

… and back again.

Veröffentlicht in Real Life am August 24, 2008 von nuemsche

Nächster Spaziergang. Diesmal auf dem Dulo in Iserlohn, einem alten Truppenübungsgelände. (Ich fang mal bewusst einen neuen Artikel an, damit mein Blog mal mehr Besucher bekommt. Außerdem kommen so die Überschriften viel besser zur Geltung. )

Da ist er wieder. Gollum Stinker. Wie man sieht kommt er gerade total verwanzt von einer wichtigen Mission wieder und hat das Stöckchen, äh… nicht gefunden.

Der Gesichtsausdruck!

Das entschuldigt auch die leichte Unschärfe. Schade, dass nicht die Sonne schien, das hätte mit den Wassertropfen sicher noch besser ausgesehen.

Können solche Augen lügen?

Eines der vielen Wildblume-mit-Insekt-Bildern, die ich in den Sommerferien gemacht habe.

Chrm. Das war das Foto, wo ich mich beim Hochkommen so erschrocken habe. Während ich mich auf die Kamera konzentriert habe, hatte sich nämlich so ein Mondkalb von einer Dogge hinter mich gestellt und mir quasi beim Fotografieren über die schulter geschaut. Der Dulo ist ja das Ziel für alle Hundebesitzer, weil er nah an der Stadt liegt und man dort dennoch super spazieren gehen kann. Auf jeden Fall guckte ich dem Vieh, als ich aufstehen wollte und mich schon halb umgedreht hatte, direkt ins Gesicht. Kuckuck.

Der Hund war aber auch selten hässlich. Doggen, finde ich, sind ja allgemein schon keine Schönheiten, aber diese…  Immerhin war sie einigermaßen schüchtern. Ich weiß nicht, wer sich beim Herumdrehen mehr erschrocken hat…

Ahhh. Ja. Das war oberhalb von Letmathe, als wir uns das Feuerwerk angucken wollten. An dem Tag war es so richtig schön eklig und als wir dann den Burgberg hochgingen, um einen besseren Blick ins Tal zu haben, sah man auf der anderen Seite richtig schön die Dunstglocke. In der Realität sah das natürlich alles viel besser aus.

Chrm. Hübsch, nicht wahr? Besonders, wenn man sich das Foto mal in etwas größer anschaut. Blöd nur, dass die einzige Aufnahme vom Burgberg ist. Eigentlich sollte das nur eine Testaufnahme sein, um zu gucken, ob das Stativ hält und das Bild nicht verwackelt. Dummerweise waren nach dem ersten Foto prompt die Batterien leer und die Akkus funktionierten allesamt nicht mehr. Das war ein Spaß.

Hier noch der Beweis, dass wir an dem Tag auch schön nass geworden sind. Brille hatte ich schon vorsorglich abgenommen, das war nämlich im sog. Höllentaxi. Ich möchte betonen, dass ich nur als Begleitung mitgegangen bin.

There…

Veröffentlicht in Real Life am August 23, 2008 von nuemsche

Wochenende!

Endlich. Seit die Schule angefangen hat, konnte ich nicht mehr richtig ausschlafen. Letztes Wochenende war schließlich Stemweder, da konnte ich als ehrenamtlicher Helfer ja nicht zu lange schlafen. Abgesehen davon,  dass es sich um ein Open Air Festival handelt, ne? Dass es heute auch schon wieder 23:00 Uhr ist und ich wahrscheinlich wieder die Gelegenheit verpasse, früh ins Bett zu kommen, ignoriere ich mal geflissentlich.

Stattdessen habe ich beschlossen, kann ich auch noch ein paar Fotos aus Iserlohn hochladen. Is’ ja nicht so, dass ich nicht noch ein paar hätte für einen schönen Picspameintrag. Zum Beispiel die Fotos aus dem Hönnetal.

Die Backsteinmauer gehört noch zur Bahnlinie, die etwas oberhalb liegt, aber selten genutzt wird. Der Pfad läuft daneben her, immer an dem Bach links entlang…

Hübsche Gegend, das Hönnetal.

Einziger Nachteil ist die Straße, die parallel in einigen Metern Entfernung vom Bach entlangführt. Die nervte etwas. Man hat zwar kaum etwas gesehen, weil alles bedeckt war, aber man hörte sie umso deutlicher.

Das Flussbett da stammt von einem kleinen Staudamm. Auf dem Hinweg konnte man da noch trockenen Fußes drüber. Später, als wir auf dem Rückweg wieder daran vorbeikamen, war wohl irgendwo weiter oben nach dem vielen Regen eine Schleuse geöffnet worden. Da wurde es etwas… feucht um die Knöchel. Vor allem weil ich Intelligenzbolzen als einziger normale Schuhe anhatte.

Der Hund da ist Guiness, auch Ginny oder Stinker genannt. Ein Border Collie, den Alex von einer Züchterin übernommen hat, weil er Angst vor Schafen hatte.

Dafür reicht es, wenn man ihm ein Stöckchen vor die Nase hält und er ist wie hypnotisiert, im wahrsten Sinne des Wortes. In dem Fall ist es auch ganz egal, ob neben ihm eine läufige Hündin oder ein großer Rüde steht, vor dem er im Normalfall sofort Schiss bekommen würde… Wenn es besonders warm ist draußen muss man schonmal etwas aufpassen, dass er sich nicht überanstrengt. Er kriegt es nämlich nicht mit, wenn sein Kreislauf schlapp macht.

Das ist wenigstens noch ein Hund. Nicht so eine kleine Fußhupe wie Krümel.

Thihi. Da kamen wir gerade aus einer der vielen Höhlen. Das war nämlich der eigentliche Grund, dass Alex unserem Schwesterherz – *hust* – die schöne karstreiche Landschaft im Märkischen Kreis zeigen wollte.

Der Typ links, der so einfältig geblendet guckt, ist wieder Franky, während ich stark damit beschäftigt bin, alles zu dokumentieren. Die silbern und golden glitzernden Punkte, die man hier auf dem Foto nicht ganz so schön erkennen kann, sind Wassertropfen, in denen sich Bakterienkolonien angesiedelt haben, die für die Färbung verantwortlich sind, laut Alex, unserem Höhlenspezialisten.

Die Höhle da ging ja noch von der Größe her, schließlich hatte ich mir vorher nur ‘ne alte Hose angezogen. Die Balver Höhle besitzt einen der größten Höhleneingänge weltweit, ich glaube sogar den größten hier in Europa. Ansonsten hätten wir Oda da auch nicht reinbekommen. Im Gegensatz zu den anderen Höhlen, in denen ich schon mit Alex war, wo man nur auf dem Bauch robbend reingekrochen kam und in denen man zwangsweise dreckig wurde.

So beispielsweise. Das war nach der Fototour in der Hüttenbläser Schachthöhle. Da hatte ich meine Kamera allerdings nicht mit…

Ich finde, Schnecken sind sehr dankbare Motive.

Apokalypse Now!

Veröffentlicht in Real Life am August 8, 2008 von nuemsche

… Das Nümsche wird nämlich auf die große weite Welt losgelassen. *hust*

Soll heißen: Ich werde mich wohl demnächst mal bei einer Fahrschule anmelden, damit ich aus diesem Kaff hier rauskomme. Und weil das ja hierzulande nicht gerade billig ist, hat mein Bruder beschlossen, schon mal ein wenig mit mir zu üben. Zumindest was das Anfahren angeht, das wäre schließlich der schwierigste Part, weil das jeder für sich selbst herausfinden müsste.

Das hab ich auch teilweise, sofern ich nicht schon wieder alles vergessen habe. Praktischerweise besitzt der Höhlenverein, in dem Alex ist, nämlich einen etwas abgeschirmten Parkplatz mit Schranke, den wir dann zu Übungszwecken missbrauchen durften. 3 Fahrstunden, jede etwa 1 Stunde lang… Die erste war erwartungsgemäß für Zuschauer etwas langweilig. Danach konnte ich hervorragend den Motor starten, nur das Anfahren klappte nicht so ganz. Die paar Male, bei denen ich das Auto nicht abgewürgt habe, zählen jetzt mal nicht. Mag auch lange Zeit daran gelegen haben, dass ich ohne es zu merken im dritten Gang war. Dann kann das auch nichts werden.

Das zweite Mal verlief dann schon besser. Videozusammenschnitt siehe unten. Vorwärtsfahren war zwar immer noch etwas heikel, aber Rückwärtsfahren klappte schon in schätzungsweise 80% der Fälle. Beim dritten Mal hatten wir die Kamera gar nicht erst mitgenommen, weil wir beide der Meinung waren, dass wir bereits genug Beweismaterial hätten. Außerdem fand ich es etwas irritierend, ständig unter Beobachtung zu stehen. Alex hat nämlich schonungslos alles aufgenommen. Die langweiligen Szenen könne man ja rausschneiden. Jaja. Dabei klappe es beim dritten Mal immer noch am besten, da hab ich dann kaum noch den Motor abgewürgt oder bin mit qietschenden Reifen losgefahren. Mag daran gelegen haben, dass Alex bis dato mal verstärkt darauf geachtet hatte, wie er so anfährt, und mir dann den Tipp gegeben hat, die Kupplung länger schleifen zu lassen. Außerdem haben wir uns auf eine Definition von „beim Anfahren mehr Gas geben“ geeinigt. Ich war da immer etwas vorsichtig. Was hätte das auch für einen Eindruck gemacht, wenn ich direkt in einer meiner ersten Fahrstunden vor ‘nen Baum gefahren wäre.

Den größten Anteil an verpatzten Szenen habe ich natürlich rausgeschnitten. Das wäre ein wenig langweilig geworden…

Siehst du, Lefa, große Autos sind gar nicht so tragisch. Nicht wenn man auch viiiel Platz zur Verfügung hat. Und mit solchen großen Brüdern, Naz, kommt man doch wohl schnell klar. Ganz gleich, dass ich sowieso die meiste Zeit im Jahr nichts von ihm höre.