Archiv für Mai, 2008

Sommer, Sonne und… Rocky!

Veröffentlicht in Real Life am Mai 25, 2008 von nuemsche

Bevor mein armer Blog sich noch vernachlässigt fühlt, habe ich gerade beschlossen, sollte ich mal wieder etwas bloggen. Heute war schließlich wieder ein schöner, sonniger Tag; genau richtig, um sich draußen auf dem Balkon in den Liegestuhl zu legen und zu lesen. Klar, dass Rocky sich sowas nicht entgehen lässt und mitkommt. Wir haben nämlich keine Katzenklappe (Mietwohnung, ne? …), deshalb kommen die Vier nur raus, wenn mal die Balkontür offen steht. Weiter nach draußen trauen sie sich auch, bei Balu und Rosine ist es schon ein Wunder, wenn sie überhaupt nur einen Blick über die Türschwelle werfen. Faules Pack.

Vielleicht sollte ich erstmal unsere Katzen vorstellen. Chrm chrm…

Balu:

Leider etwas unscharf… Das kommt, weil Balu so ein Schisser ist, dass man ihn kaum vor die Linse bekommt. Er ist nach Rocky die älteste Katze der älteste Kater bei uns und wirklich bullig, aber die meiste Zeit versteckt er sich, vor allem, wenn Besuch da ist. Balu ist Rockys Bruder und äußerlich ein Karthäuser.

Rosine:

Das Gesicht ist Programm. Frech, vorlaut und (fast) immer dabei, etwas anzustellen. Rockys Schwester. Glaube ich. Oder doch nicht? Sie stammt auf jeden Fall von einer der herumstreunenden Katzen, die uns auch Rocky vor die Tür gelegt haben. Ich komm da manchmal etwas durcheinander…

Pauline und Krümel, und der ganze Rest:

Ist das nicht eine Idylle?

Die Schwarze ist Pauline, die Tochter von Rocky und Balu. Ja ja, Inzest, ich weiß. Scheint ihr aber nicht groß geschadet zu haben, abgesehen davon, dass sie mehr nach ihrem Vater kommt. Äußerlich wie ein Britisch Kurzhaar Schwarz und genauso ‘ne Bangebüchs.

So. Weiter geht’s. Rocky war nämlich draußen, auf dem Balkon… Photobucket

Ist sie nicht herrlich flauschig? Photobucket

Und wie elegant sie auf dem Geländer balancieren kann…

Eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen, wenn sie draußen ist. Manchmal kommt sie sich auch mit Rosine ins Gehege, die ebenfalls gerne balanciert. Zum Glück sind die beiden dann so intellent und fangen keinen Streit an; Rosine ist nämlich schon mal vom Balkon gefallen, als sie auf dem Geländer war. Photobucket

Meistens gucken sie sich dann nur an wie Schaf. Photobucket

Gnah. Da hatte ich was auf der Linse. Und ich hatte aus Versehen den Blitz an. Aber die Grimasse ist so schön. Photobucket

Die Mondlandschaft da unten war übrigens mal unser Garten. Bevor unser Untermieter kurzerhand beschlossen hat, dass der Rasen ihm nicht gefällt und er dort lieber überall Kies hätte. :mittelfinger:

Soll er sich lieber um unseren Balkon kümmern. Der ist auch keine Augenweide. Photobucket

E. Noske – Der Bastard von Berg

Veröffentlicht in Buchrezensionen am Mai 14, 2008 von nuemsche

Jetzt, wo ich schon mal einen Blog habe, dachte ich mir, kann ich ihn auch nutzen, um hier über das ein oder andere Buch zu referieren, das mir besonders gefallen hat. Anstoß dazu war dasjenige, das ich heute ausgelesen habe: Der Bastard von Berg.

Zum Inhalt kopier ich einfach mal ganz dreist die Beschreibung von www.krimi-couch.de…

Engelbert II., Graf von Berg, und als Engelbert I. gleichzeitig Erzbischof von Köln und Vormund von Kaiser Friedrichs Sohn Heinrich, gilt im Jahr 1225 als mächtigster Mann nördlich der Alpen. Dieser wird in das Kloster Dünnwald gerufen, wo Schwester Maria im Sterben liegt. Beide hatten, bevor sie sich für ein kirchliches Leben entschieden, eine kurze Liaison vor mittlerweile 17 Jahren. Unmittelbar vor ihrem Tod eröffnet Maria Engelbert, dass sie einen gemeinsamen Sohn haben, den sie im Alter von zwei Jahren in die Obhut eines Müllers gegeben hat. Engelbert begibt sich sogleich zu der Mühle, um den jungen Martin als seinen Knappen bei sich aufzunehmen. Da Engelbert zahlreiche Feinde hat, gibt er Martin als den Sohn eines seiner Männer aus. Kurz nach Martins Ankunft auf Schloß Burg, seinem neuen Zuhause, wird er unfreiwillig Zeuge eines Gespräches zwischen Heinrich von Limburg, dem Hausherren von Schloss Burg, und Dietrich, Graf von Kleve, in dem es um die Beseitigung Engelberts geht. Dieser ist den beiden ein Dorn im Auge, da er ihre Erbansprüche missachtet. Während Engelbert von all dem nichts wissen will, findet Martin heraus, dass der Kreis der Verschwörer noch viel größer ist als erwartet. Zu ihnen gehört auch der Neffe Engelberts, in dem Martin den Mörder des Müllers erkennt …

Mein erster Gedanke, als ich das Buch durch hatte, war: „Wow!“. Ich bin ja eigentlich kein begeisterter Krimifan, aber das Buch hat mich doch gefesselt. Vielleicht, weil ich Schloss Burg gut kenne und auch mit vielen der dort genannten Städte und Dörfer etwas anfangen konnte oder weil es kein normaler Krimi, sondern ein Mittelalter-Krimi ist. Die Mischung macht’s wahrscheinlich… Aber auch sonst fand ich die Geschichte gut geschrieben. Da war zum einen der Stil, der mir sehr gefallen hat. Neben dem eigentlichen Handlungsstrang gab es noch einen anderen in Rom spielenden, der in regelmäßigen Abständen einsetzte, wenn es gerade am spannendsten war. Die Lösung fand ich recht geschickt, zum Glück wurde der Leser nicht allzu lange auf die Folter gespannt. Überhaupt war einem zwischendurch nie langweilig, die Geschichte ließ sich gut und flüssig lesen, was auch unter anderem an Noskes Humor liegen mag, der immer wieder mal durchschimmerte und einen durchaus zum Lachen bringen konnte. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Liebesgeschichte zwischen Martin und Johanna (*hust* Sweeney Todd *hust*), die Gott sei Dank nicht in irgendeiner Weise kitschig geworden ist. Im Nachhinein würde ich glatt sagen, dass sie durchaus ihre Daseinsberechtigung hatte mit ihren kleinen Verschnaufpausen in der Handlung. Der einzige Kritikpunkt hier ist die Tatsache, dass mir das alles etwas schnell ging, vom ersten Treffen bis zu dem Zeitpunkt, wo sie wirklich zusammenkommen. Kann sein, dass mir das aber auch nur so vorkommt, weil ich das Buch sehr zügig durchgelesen habe. Ansonsten baute alles gut aufeinander auf und schien recht plausibel und gut durchdacht.

Das Ende war dann auch eindeutig der Höhepunkt der Geschichte. Gibt es hier eigentlich irgendwo Spoiler-Tags? Hm. Da gab es nämlich noch den ein oder anderen Plot twist, den ich so nicht vermutet hätte. Auch wie sich die beiden Handlungsstränge am Ende zusammenfügen, fand ich sehr geschickt gelöst, obwohl ich mir das so in der Art schon gedacht hatte. Aber eben nur so in der Art. Selbst das Happy End war nicht schlecht, nachdem im Laufe der Geschichte schon genügend Charaktere, die einem irgendwie doch ans Herz gewachsen waren, das Zeitliche gesegnet hatte. Photobucket

Was ich mich allerdings immer noch frage, ist ob der Genitiv von Jesus wirklich Jesus sein kann, oder ob das nicht Jesu heißen muss

Alles in allem vergebe ich 9 von 10 Dolchen. Mir fällt gerade auf, dass ich auch einfach die Beschreibung auf der Rückseite hätte abtippen können:

Ein historicher Roman von Format: ein liebenswerter Held, sprachliche Brillanz, Hochspannung, eine Liebesgeschichte und eine gehörige Portion Humor.

Wer mag, dem kann ich das Buch auch gerne ausleihen, solange ich es dann nicht so ramponiert zurückbekomme wie Reaper Man neulich. (Zumal es nach dem ersten Mal durchlesen keinen einzigen Knick hinten auf dem Buchrücken hat, wie es bei manchen Büchern ja schnell der Fall ist. Daran, dass die Geschichte zu langweilig gewesen wäre, kann es nicht liegen…) Es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch mal zu lesen. Obwohl es ein Krimi ist. ;)

Spieltriebe und Fotoshooting

Veröffentlicht in Real Life am Mai 13, 2008 von nuemsche

Plöp.

Ein schöner Anfang für meinen ersten Blogeintrag. Photobucket

Wie dem auch sei, nachdem ich heute gestern Abend brutal dazu genötigt wurde, mir einen Fotoblog anzulegen, nehme ich Rockys Spieltrieb mal zum Anlass, die ersten Fotos zu bloggen. Dass Rocky nämlich mal irgendetwas hinterherjagt, kommt so ungefähr alle Jubeljahre mal wieder vor. Den Rest der Zeit verbringt sie als zahme, sehr anhängliche Schoßkatze, die sich lieber bespaßen lässt. Photobucket

Macht sie nicht einen sehr gefährlichen Eindruck? Dieser finstere, verschlagene Blick… Oder so. Photobucket

Hier liegt der gefährliche Jäger auch schon im hohen Gras und lauert seinem nächsten Opfer auf. Perfekt verschmelzen Raubtier und Umgebung miteinander, langsam und berechnend nähert es sich seiner Beute, die nicht den Hauch einer Chance hat…

Mit einem einzigen Biss tötet der Räuber den armen Tennisball. Fressen und gefressen werden, das ist alles, was hier zählt. Der Stärkste überlebt und als kleiner, schutzloser Ball steht man ganz unten in der Nahrungskette.

Es dauert auch nicht lange, bis die ersten Neider auftauchen, wie diese Fußhupe. Fußhupen sind verhältnismäßig dumme Geschöpfe und können mit dem König der Savanne bei weitem nicht mithalten. Dieser ist sich seiner Herrschaft wohl bewusst…

Was ihm aber auch nichts bringt, wenn der Hofstaat ihn auf einmal verlässt.

„He, bleib hier! Ich brauch doch jemanden, der mich bewundert!

Mist! Dann muss ich halt mit dem da Vorlieb nehmen. Hauptsache, er kümmert sich jetzt mal um mich und nicht um diese blöde Blitzkiste … Geht doch.

Aaachtung!“ *mit dem Arsch wackel*

„Ich hab dich!“ Photobucket

„Jetzt bist du mein! Kähähä!“

„Oh, verdammt.“

„Grrr. Wo ist er denn auf einmal hin?“

„Whee! Eskimorolle!“

„Haps. Jetzt bist du wieder mein…“

Rocky ist super. Photobucket

„So, jetzt noch einmal arrogant gucken… Ich würde doch niemals mit meinen Menschen spielen. Pah. Wo kämen wir denn da hin?“

„Nein, waschen mag ich nicht, wenn jemand zuguckt.“ *Nase hoch ins Flauschefell*

- „Gute Nacht, John-Boy!“

- „Gute Nacht, Elisabeth! Gute Nacht, Jim-Bob, Bob-Jim, Wischmopp, Doppelkopp, Kein-Bock-auf’n-Job! Und Gute Nacht, Mary-Ann!“"

- „Gute Nacht!“

Chrm. Ja, das war’s. Offensichtlich könnte der Boden mal wieder gewachst werden. Oder zumindest gefegt. *hust*

Man sollte dazu sagen, dass ich die Bilder nicht mit der Absicht gemacht habe, sie irgendwem zu zeigen. Photobucket

In dem Sinne – Bonne nuit. Photobucket